Geschichtlicher Überblick

Zeittafel
1218
Erwähnung des Ritters „Pernoldus von Draeswitz“ als Ministerialer der Grafen von Ortenburg-Murach.
1272
Die Burg kommt in den Besitz der Wittelsbacher.
1285
Die Burg wird im Urbar des bayerischen Viztumamtes jenseits der Donau aufgeführt.
1304
Konrad II. von Paulsdorf wird als erster Pfleger in Burgtreswitz genannt.
1329
Burgtreswitz kommt mit dem Vertrag von Pavia in den Besitz der pfälzischen Wittelsbacher.
1353
Die Burg wird für kurze Zeit an König Karl IV. verpfändet. Erstmals wird mit Otto dem Zenger ein Richter genannt.
1410
Die „Veste“ Treswitz geht an Pfalzgraf Johann. Treswitz erhält die niedere Gerichtsbarkeit.
1525
Friedrich II. der Statthalter der Oberpfalz und Urgroßvater des späteren Winterkönigs (Friedrich V.) hält sich mit 138 Reitern in Burgtreswitz auf.
1543
Landesherr Friedrich II. verleiht dem Gericht Treswitz das heutige Wappen des Marktes Moosbach.
1585
Treswitz erhält die hohe Gerichtsbarkeit.
1590
Es erfolgen größere Instandsetzungen an der Burg im Hinblick auf die Zusammenlegung der Pflegeämter Treswitz und Tännesberg im Jahre 1594.
1634
Zerstörung der Burg im 30-jährigen Krieg durch kaiserliche Truppen. Der Wiederaufbau des Schlosses und der Kapelle dauert Jahrzehnte.
1690
Erste hl. Messe in der neuen Schlosskapelle „Zur Unbefleckten Empfängnis“.
1734-1735 & 1779-1786
Umfangreiche Renovierungsarbeiten, Abbruch des Turmes und Errichtung eines neuen Torgewölbes.
1803
Bildung des neuen Landgerichts Treswitz.
1809
Verlegung des Landgerichts in die Friedrichsburg nach Vohenstrauß.
1810-1813
Erwerb des Schlosses durch die Gemeinde Burgtreswitz und teilweiser Weiterverkauf an Prälat Singer, Regensburg.
ab 1814
Nutzung des Schlosses als landwirtschaftlichen Betrieb, Gastwirtschaft und Brauerei.
1942
Der Berliner Jurist Dr. Karl Alfred Krüger erwirbt das Schloss.
1983
Der Markt Moosbach wird Eigentümer.

